Hallo,
ich bin Stephan Griebel, der Landrat für Freising.
Hallo,
ich bin Stephan Griebel, der Landrat für Freising.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
der Landkreis Freising hat alle Chancen. Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Wirtschaft stark, die Schulen sind gut, die Natur intakt. Gleichzeitig gibt es Herausforderungen: Haushalt, Klimaanpassung, Wohnraum, ÖPNV. Dank der Leidenschaft seiner Menschen steckt der Landkreis voller Potential, die Chancen zu nutzen und die Herausforderungen zu meistern.
Ich bin Stephan Griebel. Ich kandidiere für die Landratswahl 2026, um diese Potentiale zu entfalten. Seit 28 Jahren ist mir der Landkreis Heimat.
Mir liegen die Belange meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger am Herzen, besonders derer, deren Stimme zu wenig Gehör findet.
Aus den zahllosen Gesprächen der letzten Monate mit Menschen aus allen Teilen unseres Landkreises ist ein klarer Auftrag entstanden. Gemeinsam haben wir daraus eine Vision entwickelt – sie bildet die Grundlage unseres Wahlprogramms für einen starken, lebenswerten und zukunftsfähigen Landkreis Freising.
Ich freue mich auf den weiteren gemeinsamen Weg!

Ihr Stephan Griebel
Meine Themen für Freising
Über mich
1968 in Bad Neustadt an der Saale geboren, hat mich mein Beruf in den Landkreis Freising geführt. Seit 28 Jahren lebe ich im Herzen des Landkreises, im schönen Ampertal. Hier habe ich Wurzeln geschlagen und mit meiner Familie meine neue Heimat gefunden.
Meine Jugend
Mit 14 Jahren in die Jugendarbeit eingestiegen, habe ich früh gelernt, was Teamarbeit, Organisation und Führung bedeuten. Die Erfahrungen als Jugendleiter prägen mich bis heute: jeder Mensch ist wertvoll. Vielfalt macht uns stärker. Und: nicht jedem ist das Glück in die Wiege gelegt.
Gleichzeitig konnte ich durch die Mitarbeit im elterlichen Betrieb erste wirtschaftliche Erfahrungen sammeln und an unternehmerischen Entscheidungen teilhaben.
Beruflicher Werdegang
Nach Abitur und Offiziersausbildung im Wehrdienst studierte ich Mathematik und Physik für das Lehramt an Gymnasien.
Nach meinem Referendariat bot sich mir in Freising eine neue berufliche Herausforderung bei Texas Instruments. Seit 28 Jahren bin ich in wechselnden Positionen zuständig für die Geschäftsentwicklung für Bildungsprodukte. Heute stehe ich als leitender Angestellter in europäischer Verantwortung. In dieser Funktion stehe ich regelmäßig im Dialog mit Bildungsnetzwerken und Entscheidern bis hinauf zur Europäischen Kommission.
Soziales Engagement
Die Bilder von den Geflüchteten am Münchner Hauptbahnhof führten mich 2016 zurück in ein verstärktes soziales Engagement. Gemeinsam mit der Nachbarschaftshilfe bauten wir einen Helferkreis auf, dem ich heute vorsitze. Unsere Initiativen nehmen Kinder und Erwachsene gleichermaßen in den Blick. Wir unterstützen die Integration, um die dörfliche Gemeinschaft als Ganzes zu stärken. Das gemeinsame Entwickeln und Umsetzen von Projekten macht mir Freude. Das Überwinden von Widerständen spornt mich an.
Politische Erfahrung
Seit 2020 bin ich Vorsitzender der Unabhängigen Bürger Zolling. In dieser Funktion konnte ich einige wichtige Projekte anstoßen und Zolling aktiv mitgestalten. Nun möchte ich die nächsten Schritte gehen und als Landrat weitergehende Verantwortung für den Landkreis Freising übernehmen.
Meine Familie
Ich bin seit 29 Jahren glücklich verheiratet und Vater von drei erwachsenen Söhnen.
Der zukünftigen Generation ein geordnetes und prosperierendes Gemeinwesen zu übergeben, ist mir ein wichtiges politisches Anliegen.
Mein Ziel
Ich will, dass wir gemeinsam einen Landkreis schaffen, in dem Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Stärke gelebte Realität sind.
Fragen & Antworten
Worum geht es Ihnen im Landkreis Freising am meisten?
Die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum, die Stärkung einer zukunftsfähigen Wirtschaft und das soziale Miteinander sind meine Kernanliegen.
Ich möchte, dass unsere Wohnbaugesellschaft durch eigene Mittel, durch Kooperation mit den Kommunen und durch die Aktivierung von Leerstand bis 2032 1.000 Wohnungen in ihrem Bestand zählt.
Ich möchte durch eine personelle Aufstockung der Wirtschaftsförderung, ein wirtschaftliches Ökosystem schaffen, in dem Gründer gerne gründen und Investoren gerne Investieren. Start-Ups rund um Weihenstephan und Garching schaffen neue Arbeitsplätze. Bestehende Unternehmen erfahren Unterstützung zum Erhalt ihres Geschäfts, zum Beispiel in der kritischen Phase des Betriebsübergangs.
Durch den Ausbau des Flexbus-Angebote ermöglichen wir noch mehr jüngeren und älteren Menschen den ÖPNV zu nutzen. Wir erhalten das Klinikum Freising und schieben die Einführung eines neuen Rettungseinsatzfahrzeuges an, um die Gesundsheitsvorsorge weiter zu verbessern. Ich möchte den Bau des Katastrophenschutzzentrum auf den Weg bringen, denn besser man hat, als man hätte.
Was packen Sie als Landrat in den ersten 100 Tagen an?
Gute Politik beginnt mit Respekt und Dialog. In meinen ersten 100 Tagen will ich daher von meinen Mitarbeitenden im Landratsamt lernen, wo stocken Verfahren, wo fehlen Kapazitäten, was ist entscheidungsreif. Umgekehrt werden mich meine Mitarbeitenden als zugänglichen und zupackenden Chef kennenlernen, der eine kooperative Arbeitsatmosphäre schafft.
Auf dieser Grundlage gehen wir die staatlichen Aufgaben ebenso an wie die politischen Vorhaben wie Wohnungsbau, Wirtschaftsförderung und soziales Miteinander. Effektiv und geräuschlos.
Was würden Kinder und Jugendliche durch Sie spürbar merken?
Ich möchte, dass junge Menschen im Landkreis Freising in Schule, Alltag und Berufsstart starke Unterstützung erfahren. Dazu gehören verlässliche Schulsozialarbeit, sichere Wege und gute Mobilität, damit Ausbildung, Freizeit und Engagement nicht an der Logistik scheitern. Außerschulische Angebote wie Curiocity und starke Vereine will ich gezielt fördern, weil sie Talente entwickeln und Perspektiven vor Ort schaffen.
Was tun Sie konkret für Frauen – und was hilft besonders Müttern?
Für Mütter geht es um praktische Lösungen: weniger „Mama-Taxi“, mehr verlässliche Wege zu Schule, Kita, Sport und Arzt. Dafür will ich den Flexbus und den On-Demand-ÖPNV ausbauen und die Angebote so verknüpfen, dass Familien wirklich profitieren.
Im Regelfall sind es Frauen, die sich um die Pflege Angehöriger kümmern. Durch eine Stärkung und weiteren Ausbau der Pflegeangebote will ich Frauen wirksam entlasten.
Frauen sind auch überdurchschnittlich von häuslicher Gewalt betroffen. Ich setze mich für die Verstetigung der Angebote der Beratungsstellen sein, einschließlich des Frauenhauses. Um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen, setze ich auf eine Stärkung der Präventionsmaßnahmen wie weiteren Schulungsangeboten für Schulen und in den Vereinen.
Wie stehen Sie zu Migration – und was heißt das praktisch im Landkreis?
Ich unterstütze einen chancenorientierten Ansatz durch Integration: Sprache, Ausbildung und Arbeit sind der Schlüssel. Jobcenter und Ausländeramt sollen so aufgestellt werden so arbeiten, dass Arbeitsaufnahme und Qualifizierung im Vordergrund stehen. Das hilft den Menschen und den Betrieben, die Fachkräfte suchen.
Was ist Ihnen beim Sport und bei Vereinen wichtig?
Vereine bedeuten Gemeinschaft, Gesundheit und Zusammenhalt. Sie stärken Menschen an Körper, Geist und Seele. Ich will Bürokratie für Ehrenamtliche auf ein Minimum reduzieren, durch die Bereitstellung der Schulsportanlagen weiter ausreichend Trainingszeiten ermöglichen und damit den Landkreis als verlässlichen Partner stärken. Und weil Sport saubere Luft braucht, setze ich mich dafür ein, die Belastungen rund um den Flughafen München ernsthaft zu reduzieren.
Wie gehen Sie mit dem Kreishaushalt um?
Der Kreishaushalt hat ein Volumen von 290 Millionen Euro. Mein Ziel ist es, durch effiziente Verwaltungsabläufe das weitere Wachsen des Haushaltes zu bremsen, um damit langfristig die Kreisumlage stabil auf 50% zu senken.
Zwar hat der Kreistag zwischenzeitlich die Eröffnungsbilanz beschlossen, doch sind 15 Jahre Nacharbeit ein Klotz am Bein. Ich strebe mit Priorität an, die weiteren Bilanzen beschleunigt zu erstellen, und wichtige Kennzahlen parallel vorab zu erfahren, damit Entscheidungen auf aktuellen Zahlen basieren.
Warum sind Sie der Richtige für das Landratsamt?
Ich bringe Führungserfahrung aus verschiedenen Bereichen mit: als Offizier der Reserve, als Lehrer für Mathematik und Physik und als leitender Angestellter eines internationalen Technologieunternehmens. In Verbindung mit erfolgreicher Arbeit im Ehrenamt fühle ich mich sehr gut vorbereitet das Landratsamt gut zu führen und neue Wege zu gehen.
Ich bin es gewohnt, komplexe Themen zu strukturieren, Teams erfolgreich und vertrauensvoll durch Veränderungsprozesse zu führen und auch bei knappen Budgets gute Ergebnisse zu liefern. Alles Dinge, die auch für die Leitung eines Landratsamtes qualifizieren.
Sie sind parteilos – warum kandidieren Sie mit Unterstützung der Grünen?
Meine politische Herkunft sind die Unabhängigen Bürger Zolling. Mein Ziel ist, den Landkreis zum Wohl aller Menschen zu entwickeln. Deswegen will ich Wohnungsbau, Wirtschaft und das soziale Miteinander stärken. Die Grünen geben mir beides: die hierfür notwendige Beinfreiheit, gleichzeitig die höchste Übereinstimmung der inneren Werte.
Als Landrat will ich über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten organisieren, damit Projekte im Landkreis Freising zügig umgesetzt werden.
Bleiben wir in Kontakt
Schreiben Sie mir!
Ich freue mich auf Ihre Nachricht.































